Torsten Koebcke
Bonnweg 1
D-03096 Müschen

Biotopgestaltung Torsten Koebcke, Dezentrale Pflanzenkläranlagen
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Wartung einer Pflanzenkläranlage
Bedienungs- und Kontrollhinweise

Pflanzenkläranlagen arbeiten vom ersten Tag ihrer Inbetriebnahme wartungsarm und mit hoher Reinigungsleistung. Das heißt aber nicht, daß man diese biotechnischen Anlagen völlig unbeobachtet läßt. Die Unteren Wasserbehörden im Land Brandenburg fordern im Rahmen der Wasserrechtlichen Erlaubnis für Pflanzenkläranlagen einen Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb abzuschließen.



Im Rahmen dieses Wartungsvertrages muß die jährliche Kontrolle aller Bauelemente erfolgen. Schwerpunkt der Kontrolle ist die erste Kammer der mechanischen Vorreinigung (Mehrkammerabsetzgrube). Dabei wird die Schlammächtigkeit geprüft und gegebenenfalls eine Entleerung des Schlammes veranlaßt. Dabei gilt, daß mindestens 3x jährlich durch den Eigentümer die Schlammächtigkeit zu prüfen und wenn nötig die Entleerung vorzunehmen ist.

Darüber hinaus ist eine Wasserprobe aus dem Kontrollschacht zu entnehmen und auf die entsprechenden Qualitätsparameter zu untersuchen.

Dieser Wartungsvertrag sollte den Besitzer bzw. Betreiber einer Pflanzenkläranlage nicht dazu verleiten, sich nicht mehr um diese biotechnische Einheit zu kümmern. Vielmehr ist eine regelmäßige visuelle Kontrolle und eine „Geruchskontrolle“ durchzuführen. Durch eine ausgewogene „Eigenkontrolle“ können frühzeitig eventuelle hydraulische oder mechanische Probleme erkannt und durch einen Fachbetrieb behoben werden.


Bei Anlagen mit nachgeschaltetem Schönungsteich ist das Teichwasser regelmäßig zu beobachten. Dadurch, daß das vorgeklärte Abwasser durchaus noch nährstoffreich ist (durch die Verdunstung im Schilfbeet wird die Salzkonzentration im Abwasser relativ erhöht), ist mit einem verstärkten Algenwachstum zu rechnen. Außerdem sollte im Herbst bei Laubfall die Teichoberfläche kontrolliert werden. Gelangt viel Laub in den Teich, sollte dieses mit Hilfe eines großmaschigen Siebes oder einer Harke entfernt werden. Durch das Laub werden ebenfalls hohe Nährstofffrachten eingetragen, die das Algenwachstum begünstigen.

Kurzdarstellung notwendiger Maßnahmen:

  • gelegentliche Kontrolle der Anlagen auf Funktionsfähigkeit (u.a. Wasserstand im Pumpenschacht und Kontrollschacht)
  • im Herbst ist das abgestorbene Schilf auf dem Pflanzenbeet zu belassen, das erhöht die Frostsicherheit
  • bei zu starker Verunkrautung sollten die Unkräuter entfernt werden

bei Anlagen mit Schönungsteich:

  • visuelle Kontrolle der Wasserqualität (Algenwachstum)
  • Entnahme des eingetragenen Laubes zur Verhinderung zusätzlichen Nährstoffeintrages
  • Beobachtung der Teichbepflanzungen, bei zu starkem Wachstum kann regulierend durch Entnahme von Pflanzen eingegriffen werden

Achtung!

Es dürfen keine chemischen Abflußreiniger oder Desinfektionsmittel verwendet werden.

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bearbeitet: 08.01.2018