Torsten Koebcke
Bonnweg 1
D-03096 Müschen

Biotopgestaltung Torsten Koebcke, Dezentrale Pflanzenkläranlagen
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Häufig gestellte Fragen zu Pflanzenkläranlagen
1. Wie funktionieren Pflanzenkläranlagen?

Die Reinigungsleistung in Pflanzenkläranlagen beruht auf der Filterwirkung des Bodens (mechanisch), einem Abbau von Inhaltstoffen durch Bakterien (biologisch), einer Absorption an Bodenteilchen (physikalisch) und Fällungsreaktionen im Boden (chemisch). Der größte Teil der Reinigung geschieht durch Bakterien, die auch das Abwasser in technischen Anlagen reinigen. Die Pflanzen haben dabei nur untergeordnete Bedeutung (s. Frage 4).



2. Wie gut ist die Reinigungsleistung von Pflanzenkläranlagen?

Die Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, daß Pflanzenkläranlagen bei Sicherstellung einer Bodenpassage gute Ablaufwerte bei Kohlenstoffverbindungen (BSB / CSB) zeigen. Sie halten sicher die Mindestanforderungen für Anlagen der Größenklasse bis 500 EW ein. Börner (1991) ermittelte im europäischen Raum einen Betriebsmittelwert im Ablauf von 16mg BSB/l für Anlagen, die mindestens den Ansprüchen des ATV-Hinweisblattes H 262 genügten. Bezüglich der Nährstoffe ist eine wesentliche Verminderung festzustellen, eine exakte Bemessung ist aber nicht möglich.


3. Funktionieren Pflanzenkläranlagen auch im Winter?

Wie bei allen anderen Kläranlagen auch, geht die Reinigungsleistung von Pflanzenkläranlagen im Winter etwas zurück. Da die Bemessung der Anlagen dies aber berücksichtigt, können auch im Winter die Überwachungswerte eingehalten werden. Außerdem bilden die abgestorbenen Pflanzen eine natürliche Dämmschicht, so daß die Anlagen weniger durch Temperaturschwankungen und Frost beeinflußt werden als z.B. Abwasserteiche.


4. Welche Aufgabe haben die Pflanzen in Pflanzenkläranlagen?

Die wichtigste Aufgabe der Pflanzen ist die Erhaltung der Durchlässigkeit des Bodens per Durchwurzelung. Zudem transportieren die Pflanzen durch ihr luftleitendes Gewebe Sauerstoff über die Wurzeln in den Boden. Sehr häufig wird angenommen, daß die Pflanzen das Abwasser reinigen. Das ist nicht so. Die Forschung der vergangenen Jahre hat erwiesen, daß der direkte Einfluß der Pflanzen auf die Reinigungsleistung gering ist.


5. Wie groß ist die Lebensdauer von Pflanzenkläranlagen?

Die ersten Pflanzenkläranlagen sind seit ca. 30 Jahren in Betrieb, es gibt bisher keine Anzeichen dafür, daß die Pflanzen irgendwann absterben. Bezüglich einer oft vermuteten Verstopfung oder Verschlammung läßt sich feststellen, daß in Forschungsvorhaben kontinuierlich Durchlässigkeitsversuche gemacht wurden. Eine Verschlechterung der Durchlässigkeit während der Betriebsdauer konnte nicht festgestellt werden.


6. Ab wann ist eine Pflanzenkläranlage betriebsbereit?

Es hat sich erwiesen, daß es für die Pflanzen am günstigsten ist, wenn die Anlage nach der Bepflanzung sofort mit Abwasser beschickt wird. Die anfängliche Reinigungsleistung der Anlage wird durch die Filterwirkung des Bodens erzielt und erst später von dem Zusammenspiel Boden - Pflanzen - Bakterien abgelöst. Sollte die Anlage nicht von Anbeginn eine ausreichende Durchlässigkeit haben, so muß sofort etwas am Aufbau geändert werden.


7. Verursachen Pflanzenkläranlagen Geruchsbelästigungen?

Moderne Pflanzenkläranlagen, die mit vorgereinigtem Abwasser beschickt werden und keine offenen Wasserflächen aufweisen (vertikale Bauweise), verursachen keine Geruchsbelästigungen. Nur wenn das Wasser nicht im Boden sickert sondern auf der Oberfläche steht, entstehen Geruchsbelästigungen. Daher muß von den Planern besondere Sorgfalt bei der hydraulischen Berechnung der Anlagen verlangt werden.


8. Lohnt sich eine Pflanzenkläranlage als Übergangslösung?

In vielen Fällen ja, dies muß jedoch von Fall zu Fall geprüft werden. Wenn ein Anschluß an eine Kanalisation nicht früher als in 5-6 Jahren erwartet werden kann, rentieren sich die Anlagen oft schon durch die Einsparung von Abfuhrkosten. Bei Ausreichung von Fördermitteln für Kleinkläranlagen (im Land Brandenburg bei Anschlußzeiträumen >10 Jahre an das zentrale Abwassernetz - derzeit 40%) amortisieren sich diese Kläranlagen entsprechend schneller.

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bearbeitet: 08.01.2018